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Thema: Robert Prechter: Der sich abzeichnende Börsencrash
Das Thema hat 44 Beiträge:
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Richard Ebert  Am: 30.04.2006 09:31:17 Gelesen: 10334# 20 @  
Wer sich den Prechter dennoch leisten möchte, denn von den EW Anhängern wird er noch immer gefeiert:

http://www.terminmarktbuch.de/cgi-bin/index.pl?do=show&book=60
 
fluggerät  Am: 30.04.2006 09:42:09 Gelesen: 10332# 21 @  
@ Richard Ebert [#20]

Oben geht es um "Elliot Wave Theorist”, was nicht das von Ihnen angeführte Buch "Das EW-Prinzip" sein dürfte, weil die oben vorgestellten Threorien dort noch nicht enthalten sind.

Als ich vor einem Jahr "Das Elliott-Wellen-Prinzip" telefonisch bei Ihnen bestellen wollte, hatten Sie es leider nicht im Angebot. Ich mußt es über eine Buchhandlung bestellen.

Vielleicht können Sie noch mal überprüfen, ob es das neue Buch von Prechter überhaupt schon in der deutschen Übersetzung gibt und das Ergebnis hier noch mal mitteilen.
 
JRM  Am: 30.04.2006 14:07:44 Gelesen: 10308# 22 @  
Bob Prechter's Brief hatte ich einst für einen saftigen Preis abonniert - ich glaube, umd die 30 DM pro Ausgabe, anno '98. Er war Superbär, und sah immer das letzte Aufzucken des Bullen, bevor dann alles den Bach runtergeht.
Unvergessen: in einer Ausgabe ward' einmal mehr die finale Impulswelle nach oben gezählt, und Bobby schrieb: wenn das Szenario bzw. Kursziel nicht erreicht wird (für eine Korrekturwelle), hat die Elliott-Wellen Theorie ihre Prognosekraft verloren.

Nun, das Kursziel wurde nicht erreicht. Aber auch Bobby will ja von was leben.

Was mich damals zu einem Abo bewog, war die Aussage von Paul Tudor Jones (in Magier der Märkte), der Elliott Wellen ein fabelhaftes Chance-Risiko Verhältnis attestierte.
Und außerdem lobte er Prechter übern' grünen Klee, nannte ihn den ultimativen Markt-Opportunisten. Eine Aussage, die Tudor vor dem Hintergrund von Prechters mehr als 10jährigem Hyperpessimismus für Aktien wohl heute gerne zurücknehmen würde.
 
he96  Am: 30.04.2006 14:31:24 Gelesen: 10295# 23 @  
@ fluggerät [#21]

""ob es das neue Buch von Prechter überhaupt schon in der deutschen Übersetzung gibt""

Ja, habe ich schon gesehen - siehe unten


@ JRM [#22]

BINGO !


gruss hans
 


scorpion260  Am: 30.04.2006 20:48:03 Gelesen: 10254# 24 @  
@ he96 [#23]

Wieder mal ein richtig Guter, Respekt, der kommt in die Wertung;-)).
Und auch noch die passende Komponente zu meinem erwähnten Haufen Scheiße:-).

Gruß

Scorpion

 
JRM  Am: 30.04.2006 21:03:06 Gelesen: 10245# 25 @  
Also, die Elaine scheint wirklich fitter als Robbie:
http://www.garzarelli.com/press.php?ID=17&Garzarelli_Session=59d1b315ae2aa571f44a4e60e40e6ac5

Rob ist aber auch zu Selbstkritik fähig:
"In the ‘90s I made the biggest mistake of my career. Even though I predicted that “Investor mass psychology should reach manic proportions” in the stock market, I never imagined that the mania would carry on as long as it did. Wave 5 continued higher throughout the ‘90s, and I got off too early".

Er hat wohl vor lauter Wellen das Meer nicht mehr gesehen.
 
Kobban  Am: 30.04.2006 21:37:16 Gelesen: 10231# 26 @  
@ JRM [#25]

FAZ.NET-Interview mit Elaine Garzarelli (02.02.06)

„Bei 80 Dollar für Öl müssen wir unsere Prognosen korrigieren“

Die amerikanische Aktienstrategin Elaine Garzarelli, seit mehr als 20 Jahren in der Finanzbranche tätig, ist derzeit „bullish“. Im FAZ.NET-Interview spricht sie über die amerikanischen Börsen, lohnende Branchen und verrät, was nach BRIC kommt.

Ihr Unternehmen Garzarelli Research erstellt Analysen für etwa 100 institutionelle Kunden, die jeweils mehr als 100 Millionen Dollar verwalten. FAZ.NET hat sie verraten, welche Aktien ihre Favoriten sind - abzurufen in der Bilderstrecke.

Frau Garzarelli, die amerikanischen Börsen kamen 2005 nicht richtig vom Fleck. Jetzt sehen Sie den Dow Jones Index bis Jahresende bei 14.150 und den S&P 500 bei 1.635 Punkten - das wäre ein Plus von rund 30 Prozent zum Jahresbeginn. Ist das nicht ein wenig zu optimistisch?

Nein. Eine starke Produktivität, eine geringe Inflation und eine gesunde Volkswirtschaft sorgen für gute Gewinne. Unser Modell zeigt, daß der S&P 500 gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis über 25 Prozent unterbewertet ist. Wenn unsere Annahmen stimmen, sollte das faire KGV bei 19 liegen. Bei einem Ölpreis über 80 Dollar müßten wir unsere Prognosen aber anpassen.

Verglichen mit deutschen Aktien sind amerikanische Aktien doch heute schon teuer.

Das stimmt nicht. Wir rechnen damit, daß die Unternehmen im S&P 500 ihren Gewinn je Aktie im Schnitt um zehn Prozent steigern, dann sieht die Bewertung gut aus. Unsere Indikatoren, die die Richtung der Börsen anzeigen, stehen mit einem Wert von 46 Prozent auf bullish. Bevor sie nicht unter 30 Prozent fallen und damit auf bearish drehen, empfehlen wir, voll investiert zu bleiben.

Ford und General Motors, einst zwei amerikanische Vorzeigeunternehmen, haben größte Probleme. Wie sieht die Zukunft der Autoindustrie in den Vereinigten Staaten aus?

Auf keinen Fall großartig. Ich hoffe, daß GM und Ford überleben. Aber sie werden sich schlechter entwickeln als der S&P 500.

In welchen Branchen lohnt sich statt dessen ein Investment?

Unsere Favoriten, gemessen an ihrem Potential, den S&P hinter sich zu lassen, sind Bau- und Landmaschinen, Chemie, Industriekonglomerate, Halbleiter und Kommunikationsausrüster.

Wagen wir einen Blick über den Ozean. War der „Livedoor“-Fall in Japan ein erstes Anzeichen dafür, daß die Börse in Tokio an Fahrt nachläßt?

Das glaube ich kaum. Auf lange Sicht ist Japan auf dem Wege der Besserung. Der Aufwärtstrend in der Volkswirtschaft und an der Börse sollte sich fortsetzen.

Wie sieht es mit den Märkten Deutschland und Europa aus?

Deutschland und Europa werden weiterhin gut laufen. Aber die Vereinigten Staaten sollten noch besser sein. Europa zieht in der Geldpolitik die Zügel an, wir haben die Zinserhöhungen bald hinter uns.

Brasilien, Rußland, Indien, China - ewig kann das Wachstum in den BRIC-Ländern nicht anhalten. Was kommt danach?

Polen, Peru, Taiwan und Korea.

(Quelle: http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc~EC5A285673EE445028FB571A850BD2DF7~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
 
Roti  Am: 30.04.2006 22:15:31 Gelesen: 10220# 27 @  
@ fluggerät [#21]

Das Elliott-Wellen-Prinzip von Prechter.

da ich von EW keine Ahnung habe hätte ich mir für den Einstieg genau dieses Buch vorgemerkt, mein TMW-Gutschein (5EUR) hätte ich in ein sinnvolles Buch investiert, nachdem was ich hier über Prechter lese hege ich mehr Zweifel an dem Buch? Gibt es für EW Altenativen, möglichst deutsche Bücher, danke.

Beste Grüße

Roti
 
fluggerät  Am: 01.05.2006 11:06:30 Gelesen: 10180# 28 @  
@ Roti [#27]

John J. Murphy: "Technische Analyse"

Das Buch betrachte die EW-Theorie als Teil der TA. Die wichtigen Dinge stehen drin. Der Rest ist Erfahrungssache.

Mit dem Buch kommt auch niemand auf die Idee, das die EW-Theorie immer und überall funktioniert.

Beim Gold und Silber hat sich kein typisches EW-Muster herausgebildet, sodass dort nur nach den allgemeinen Grundlagen der TA gehandelt werden kann.
Beim DAX gibt es ein typisches EW-Muster.

Prechter ist unübersichtlich, kann verwendet werden, wenn man die anderen Dinge der TA drin hat.
 
Roti  Am: 01.05.2006 12:38:26 Gelesen: 10156# 29 @  
@ fluggerät [#28]

danke, dann weiss ich was zu lesen ist, habe auch mal was im Zusammenhang von einem Neely gehört, ist wohl eher höhere Literatur zu Elliot-Wave-Ansatz, gibt aber kein deutsches Buch von dem? Danke.

Viele Grüße

Roti
 
Richard Ebert  Am: 03.05.2006 09:14:50 Gelesen: 10063# 30 @  
@ Roti [#29]

Neely in deutsch habe ich bisher noch nicht gesehen. Neely in englisch gibt es in der Bücherbörse zum halben Preis:

http://www.terminmarktbuch.de/cgi-bin/bxchange.pl?do=show&book=102
 
fluggerät  Am: 04.05.2006 01:02:39 Gelesen: 9993# 31 @  
@ fluggerät [#21]

Der Ordnung halber stelle ich klar, dass entgegen der obigen Bemerkung vor einem Jahr das Buch: "Das Elliott-Wellen-Prinzip" bei Herrn Ebert zu haben war. Was ich nicht zu bekommen konnte war von Prechter "der Crash". Es lag meinerseits eine Verwechselung vor.
 
pullPUSH  Am: 04.05.2006 01:29:04 Gelesen: 9989# 32 @  
@ Kobban [#26]

Habe hier ebenfalls im Hotel ein druckfrisches "Fernsehmagazin" vorliegen indem der enorme Kursverlauf der BRIC Fonds beworben wird. Für meinen Geschmack ist das beste Potential ausgeschöpft. Sodann beobachte ich gerne weiter die Kurse. ;O)
 
pullPUSH  Am: 17.05.2006 15:08:07 Gelesen: 9768# 33 @  
@ pullPUSH [#32]

HSBC stoppt Anteilsausgabe bei BRIC-Fonds

Finanzen.net (17.05.06) - Im Interesse der Anleger hat HSBC Investments entschieden, die Ausgabe neuer Fondsanteile des HSBC GIF BRIC Freestyle mit Wirkung zum 30. Juni 2006 bis auf weiteres einzustellen. Damit werden keine Zeichnungen von Neuinvestoren sowie von bestehenden Kunden mehr akzeptiert. Das in kurzer Zeit erreichte Fondsvolumen von 4,08 Milliarden US-Dollar erschwere es, signifikante Positionen im Portfolio zu kaufen und zu verkaufen, teilte die Fondsgesellschaft am Dienstag mit. Fondsinhaber könnten ihre Anteile bei Bedarf jedoch weiterhin jederzeit verkaufen. "Mit dieser Maßnahme stellen wir die hohe Flexibilität der Anlageentscheidungen sicher, um auch zukünftig die gewohnt gute Performance liefern zu können", sagt Jörg Westebbe, Leiter Intermediary Sales bei HSBC Investments. Es bestehe die Möglichkeit, dass zu einem späteren Zeitpunkt wieder Ausgabepreise berechnet werden."Die hohen Liquiditätszuflüsse erschweren es, Positionen zu kaufen oder zu verkaufen, die eine signifikante Bedeutung für die Performance des Fonds haben", erläuterte Jörg Westebbe. Die Mittelzuflüsse in den Fonds soll daher zunächst eingestellt werden, um die optimale Leistungsfähigkeit des Investmentteams zu gewährleisten und weiterhin eine überdurchschnittliche Performance für die Anteilinhaber generieren zu können. Der HSBC GIF BRIC Freestyle ist seit April 2005 in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Seit Auflegung erzielte der Fonds eine Wertentwicklung in US-Dollar von über 87 Prozent (Stand 28.04.2006).

(Quelle: http://www.finanzen.net)
 
tomilla.  Am: 04.06.2006 12:39:26 Gelesen: 9294# 34 @  
Hallo,

der Prechter zählt die Märkte schon seit Jahren bearish und fliegt ständig auf die Nase damit :-) .
 
fluggerät  Am: 04.06.2006 13:12:27 Gelesen: 9280# 35 @  
@ tomtom [#34]

Bitte bei Herrn Schröder (Vlad tapes) nachlesen, der hatte das Hoch im dow vorausberechnet und es ist auch eingetroffen.

Die aktuellen Analysen von Herrn Prechter habe ich nirgendwo zu sehen bekommen.
 
Ölprinz  Am: 13.06.2006 21:00:57 Gelesen: 9061# 36 @  
Robert Prechter: "Die Welle irrt sich nie!"

Egal ob der Markt steigt oder crashed, Robert Prechter versucht immer auf der richtigen Welle zu liegen.

Der weltbekannte Wellenreiter zum Thema Massenpsychosen, Grand Supercycles und die Bärenwelle, die ein knappes Jahrhundert dauern wird.

von Bettina M. Gordon

Fonds exklusiv: Sie sind als der Elliott Wave-Theoretiker weltweit berühmt geworden. Was verbirgt sich hinter dem Elliott Wave-Prinzip, das Ralph Nelson Elliott schon in den 30er-Jahren entdeckt hat?

Robert Prechter: Das Wellen-Prinzip ist ein Modell, mit dem man den Aktienmarkt analysieren kann. Der Aktienmarkt bewegt sich in Wellenbewegungen und Elliott hat diese Bewegungen entdeckt, lange bevor es den Mathematikern möglich war, seine Thesen durch Computeranalyse zu bestätigen. Vereinfacht gesagt gibt es fünf Wellen in der Richtung eines Trends und drei Wellen gegen den Trend. Das ganze Wellenprinzip basiert auf Wiederholungen dieser Wellen, um es simpel auszudrücken.

Auf der einen Seite wird das Wellenprinzip (WP) als Auswirkung der Massenpsychologie der Anleger angesehen, auf der anderen Seite bezeichnen Sie WP als die reinste Form der technischen Analyse. Was ist es nun? Die Anleger-Psychose auf der Sigmund-Freud-Couch der Wall Street oder technische Analyse am Chart-Brett?

R. P.: Sowohl als auch. Wenn WP die Essenz der Marktbewegung beschreibt, dann ist das Wellenprinzip die Grundlage der technischen Analyse basierend auf Chartmustern, aber gleichzeitig auch eine Widerspiegelung der Psyche der Anleger und des Markt-Momentums, was den raschen Wechsel der Preise und den „Atem“ der Aktien miteinbezieht. Der Markt an sich ist kein lebendiges System, sondern die Manifestierung eines lebenden Systems, der menschlichen Gesellschaft. Das Wellenprinzip ist ein Resultat der Stimmung der Gesellschaft, die wiederrum geprägt ist von dem unbewussten Trieb des Einzelnen, sich der Herde anschließen zu wollen. Die menschliche Psyche ist programmiert, sich in einer Herde zusammenzutun, was so viel heißt, wie wir sind darauf programmiert, Investmentverluste zu generieren. Daher verhält sich auch der Markt impulsiv und nicht rational.

Ein Lemming kommt halt selten allein. Wenn sich alle Lemminge dann in die Fluten stürzen und Sie diese Wellenbewegung voraussehen können, dann müsste sich doch immer Profit machen lassen mit diesem Prinzip?

R. P.: Ich glaube, dass die Wellen der sozialen Psychologie niemals versagen, aber ständige Gewinne kann ich Ihnen auch keine garantieren. WP gibt dem Investor ein hilfreiches Konstrukt, in welchem er oder sie die Bewegung des Marktes analysieren kann, aber Profite zu generieren ist in jedem Fall eine analytische als auch psychologische Herausforderung. Der analytische Teil erfordert Arbeit, aber der psychologische Teil ist viel, viel schwieriger. Und selbst Anleger wie ich, die sehr hart arbeiten, liegen mitunter völlig daneben mit ihren Investments. Nur weil sich der Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine Richtung bewegt, heißt das noch lange nicht, dass er sich tatsächlich dorthin bewegt. Vielen Anlegern ist es auch nicht möglich, ihre psychologischen Fehler einzugestehen und auszumerzen, daher bleibt oft nur eine kleine Gruppe an hart arbeitenden Investoren übrig, die ihr Leben dem Markt widmen und eventuell erfolgreich sind.

Die Elliott-Wellen haben teilweise coole Namen, wie Grand Supercycle-Welle. Wie viele dieser Grand Supercycles haben wir seit den 30er-Jahren gesehen und was lernen wir von diesen Riesenwellen für die Zukunft?

R. P.: Aufsteigende Grand Supercycle-Wellen dauern in der Regel ein paar Jahrhunderte lang und die absteigende Grand Supercycle-Welle etwas weniger als ein Jahrhundert. Wir haben nur einen Teil einer solchen Welle gesehen seit Elliott die WP entdeckt hat. Im Jahr 1932 war laut Elliott das Tief einer Korrektur erreicht und der Markt würde daher für den Rest des 20. Jahrhunderts ansteigen. Als A. J. Frost und ich an mehr Daten gelangten, konnten wir Elliotts Analyse bestätigen und sahen in den 70er-Jahren eine weitere Korrektur vor der letzten Aufwärtswelle. In unserem 1978 erschienenen Buch „Elliott Wave Principle“ haben wir von einem riesigen Bullenmarkt geschrieben, der die Grand Supercycle, die 1784 begann, zu Ende bringen wird. Genau das ist passiert. Wir haben auch geschrieben, dass diese Welle von einem noch größeren Bärenmarkt gefolgt werden wird. Der Bullenmarkt war zwar stärker, als wir vorhergesagt haben, sowohl im Zeitausmaß, als auch im Preis, aber die Form des Anstiegs hat die Kriterien erfüllt.

Der Super-Bär ist also im Anmarsch?

R. P.: Ich denke, dass die Aktienmärkte ihren Höhepunkt im Grand Supercycle erreichen bzw. schon erreicht haben, der bedeutendste Höhepunkt in fast 300 Jahren. Das Top in den Vereinigten Staaten war im ersten Quartal 2000. Ich glaube nicht, dass die kombinierten Indizes aus Dow Jones, S&P und NASDAQ in unserem Lebensabschnitt nochmals solche Höhen erreichen werden können und keiner dieser Indizes wird effektiv neue Höhen sehen. Der Grand Supercycle-Bärenmarkt wird so wie es aussieht wahrscheinlich den Rest dieses Jahrhunderts andauern. Dieser Zyklus wird aus verschiedenen Sequenzen an Rallyes und Abstürzen bestehen, die jeweils zwischen einer und drei Dekaden dauern werden. Dann, wenn sich niemand mehr um Aktien kümmert, wird ein neuer Grand Supercycle nach oben beginnen.

Das vollständige Interview finden Sie in der Print-Ausgabe 02/2006 von FONDS exklusiv

(Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/1883976.html)
 
scorpion260  Am: 13.06.2006 21:37:40 Gelesen: 9045# 37 @  
"R. P.: Aufsteigende Grand Supercycle-Wellen dauern in der Regel ein paar Jahrhunderte lang und die absteigende Grand Supercycle-Welle etwas weniger als ein Jahrhundert. "

Sicher, gab ja auch schon einige dieser Art, so daß man auch nur ANNÄHERND hätte etwas davon ableiten können. Somit hätten wir schon ein paar Jahrtausende Börse hinter uns. Und ich denke immer noch der Mensch stammt vom Affen ab*g.

"Der Grand Supercycle-Bärenmarkt wird so wie es aussieht wahrscheinlich den Rest dieses Jahrhunderts andauern. Dieser Zyklus wird aus verschiedenen Sequenzen an Rallyes und Abstürzen bestehen, die jeweils zwischen einer und drei Dekaden dauern werden. Dann, wenn sich niemand mehr um Aktien kümmert, wird ein neuer Grand Supercycle nach oben beginnen. "

Was bitte soll ein Grand Superycle Bärenmrkt sein? Kann ich ab jetzt auch sagen ich habe ein Super Duper Long Engagement im Dax? Hauptsache schön verquollen quatschen*g. Wie kann man sich anmaßen das komplette Jahrhundert "vorherzeichnen" zu wollen.

"Dann, wenn sich niemand mehr um Aktien kümmert, wird ein neuer Grand Supercycle nach oben beginnen. "

Das wäre dann in 94 Jahren. Der Typ will ernsthaft wissen, was die (amerikanischen) Börsen in 94 Jahren machen. Er baut noch nichtmal das Wort "wahrscheinlich", oder gar "vielleicht" ein. Nein , es WIRD so kommen.

Selbst die besten Money Manager können noch nichtmal genau sagen, was denn exact NÄCHSTE WOCHE passieren wird.

Ich bin immer wieder sprachlos wie dämlich sich manche Leute in der Öffentlichkeit äußern. Tut das eigentlich weh ?
 
fluggerät  Am: 13.06.2006 22:26:29 Gelesen: 9018# 38 @  
@ scorpion260

Wieso regst du dich denn eigentlich über Prechter auf, du handelst doch den DAX und nicht den Dow.

Beim DAX haben wir keinen Jahrhundert andauernden Bärenmarkt, der dauert nur noch vielleicht 5 Jahre.
 
1757  Am: 14.06.2006 21:17:43 Gelesen: 8929# 39 @  
@ All

Ein aktuelles Interview mit Prechter gibt es hier:

http://www.elliott-waves.com/forum/elli/Prechter-Interview.pdf
 
fluggerät  Am: 14.06.2006 21:41:55 Gelesen: 8917# 40 @  
Prechter macht folgende konkrete Aussagen:

"Gold steht vor einer mehrjährigen Korrektur, auch wenn wir den Höchstpreis in der aktuellen Aufwärtsphase noch nicht gesehen haben. Nachdem Gold aber richtiges Geld ist, sollte der Abwärtstrend nicht so schlimm ausfallen, wie für Silber."

Zum DAX habe ich nichts gefunden.
 
pullPUSH  Am: 24.10.2006 20:53:46 Gelesen: 8084# 41 @  
@ pullPUSH [#33]

Puh, solangsam wird mir die Suchfunktion unheimlich. Was sich hier wieder für Threads finden lassen. Unglaublich.

Der HSBC GIF BRIC Freestyle hat sich gut berappelt.
 


select  Am: 24.10.2006 21:07:32 Gelesen: 8065# 42 @  
@fluggerät [#38]

"Beim DAX haben wir keinen Jahrhundert andauernden Bärenmarkt, der dauert nur noch vielleicht 5 Jahre."

Immer schön "Dauergewinne" mitnehmen. Ansonsten sieht der Bärenmarkt echt böse aus.
 


scorpion260  Am: 24.10.2006 21:18:57 Gelesen: 8048# 43 @  
@ select [#42]

Oh, da war ja noch ein Posting von FG für mich bestimmt. Hab ich gar nicht gesehen*g.

Ja das finde ich auch lustig. Immer auf der "falschen" Seite liegen und trotzdem "immer" Gewinne mitnehmen. Frage mich wie das geht. Wahrscheinlich hat er das Copperfield-Gen*lol.

Gruß

Scorpion
 
fluggerät  Am: 25.10.2006 22:10:11 Gelesen: 7919# 44 @  
@ scorpion260 [#43]

"Immer auf der "falschen" Seite liegen und trotzdem "immer" Gewinne mitnehmen."

Als der DAX die Korrektur auf 5250 hatte, lag ich als einer der Wenigen auf der richtigen Seite und du auf der falschen. Dort habe ich auch meine Gewinne erzielt. Das wird sich demnächst wiederholen. Dann liegst du wieder falsch.
 

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