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Thema: Literaturliste: Meine 'besten' Börsenbücher
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Marzell  Am: 25.11.2004 19:04:37 Gelesen: 13002# 12 @  
Hi tradexx

"Stimmmt, da muss ich dir Recht geben. Es ist sehr schlank und auf dem Punkt. Nur in ein paar Sätzen die Essenz, während andere ganze Bücher darüber schreiben"

Könntest Du die wichtigsten paar Sätze aus dem ZurichAxioms hier reinstellen?

Amazon hats nicht mehr.

Grüße
Marzell
 
Kobban  Am: 14.11.2005 22:52:37 Gelesen: 12357# 13 @  
@ noguchi [#5]

Larry Williams:
"Max Gunthers Buch, die Zürich-Axiome, ist mein absolutes Lieblingsbuch"


Einführung

Was die Axiome sind und wie sie entstanden

Denken Sie an das Rätsel der Schweiz. Die Heimat meiner Vorfahren ist
ein gebirgiges kleines Land, etwa halb so groß wie Maine. Es gibt dort keinen
Zentimeter Meeresküste, und an Rohstoffen ist das Land so arm wie
kaum ein anderes auf der Welt. Es besitzt keinen Tropfen Rohöl, nur ein
wenig Kohle. Klima und Topographie machen es ungeeignet für fast jede
Art von Landwirtschaft.

Die Schweiz hat sich 300 Jahre lang aus allen europäischen Kriegen
heraushalten können; hauptsächlich deshalb, weil es in all der Zeit keinen
Aggressor von außen gab, der dieses Land wirklich haben wollte.
Dennoch gehören die Schweizer zu den wohlhabendsten Völkern der
Welt. Beim Pro-Kopf-Einkommen stehen sie den Amerikanern, den Deutschen
oder den Japanern in nichts nach. Ihre Währung gehört zu den
stärksten weltweit.

Wie machen die Schweizer das?

Sie schaffen es, weil sie die klügsten Investoren, Spekulanten und
Glücksspieler der Welt sind.

In diesem Buch geht es darum, wie man erfolgreich wettet.
Das klingt so, als sei es ein Buch für jedermann. Dies ist aber nicht der
Fall. Natürlich will jeder gewinnen, aber nicht jeder will dabei etwas riskieren,
und darin liegt ein Unterschied, dessen Bedeutung gar nicht hoch
genug eingeschätzt werden kann. Viele Menschen, wahrscheinlich die
meisten, wollen gewinnen, ohne zu wetten. Das ist ein völlig verständlicher
Wunsch, an dem es nichts auszusetzen gibt. Durch unsere von alters
her überlieferte Arbeitsethik werden wir sogar in diese Richtung gedrängt.

Man hat uns gelehrt, es sei dumm, Risiken einzugehen. Ein kluger Mann
oder eine kluge Frau geht keine höheren Risiken ein als diejenigen, die
untrennbar mit dem menschlichen Leben verbunden sind. Ein wohlgefälliges
Leben ist eine Plackerei, vielleicht ein wenig langweilig, aber dafür
sicher. Der Spatz in der Hand ...
Natürlich liegen die Nachteile auf der Hand. Wenn Sie eine innere
Abneigung gegen Wetten verspüren, werden Sie in diesem Buch wenig für
Sie Nützliches finden. Außer natürlich dann, wenn sich Ihre Einstellung
bei der Lektüre ändern sollte.
Falls Sie aber nichts dagegen haben, vernünftige Risiken einzugehen,
oder falls Sie, wie die Schweizer, Risiken lieben – dann ist dieses Buch das
richtige für Sie. Alle Zürich-Axiome handeln von Risiken und vom Umgang
mit ihnen. Wenn Sie die Axiome mit der angemessenen Sorgfalt studieren,
können sie Ihnen helfen, mehr Wetten zu gewinnen, als Sie es je für möglich
gehalten hätten. Sprechen wir es offen aus: Sie können Sie reich
machen.

In diesem Buch geht es um Wetten im weitesten Sinne des Wortes. Wir
werden oft auf den Aktienmarkt zu sprechen kommen, weil ich dort den
größten Teil meiner Erfahrungen gesammelt habe, aber dieses Buch
beschränkt sich nicht auf diesen großen Supermarkt der Träume. Die
Axiome lassen sich auch auf Spekulationen in Rohstoffen, Edelmetallen
Kunstwerken oder Antiquitäten anwenden, auf Immobiliengeschäfte, auf
Angriff und Abwehr im täglichen Geschäftsleben, auf Kartenspiel und
Roulette. Kurz: Sie lassen sich auf alle Situationen anwenden, in denen Sie
Geld riskieren, um mehr Geld zu gewinnen.

Das ganze Leben ist ein Glücksspiel, wie jeder erwachsene Mensch weiß.
Viele Menschen, vielleicht die meisten, fühlen sich mit dieser Tatsache
nicht wohl und verbringen ihr Leben damit, Risiken so gut es geht zu vermeiden.
Andere wählen den entgegengesetzten Weg, und zu diesen gehören
die Schweizer. Natürlich trifft das nicht auf sämtliche Schweizer und
Schweizerinnen zu, aber auf sehr viele. Jedenfalls sind es genug, um Rückschlüsse
auf den Nationalcharakter zuzulassen. Die Schweizer sind nicht
die Bankiers der Welt geworden, indem sie in dunklen Zimmern auf ihre
Fingernägel bissen. Sie haben es erreicht, weil sie Risiken eingingen und
lernten, diese Risiken zu beherrschen.
Die Schweizer sitzen in ihren Bergen, schauen in die Welt hinaus und
stellen fest, dass diese Welt voller Risiken ist. Sie wissen, dass man sein persönliches
Risiko auf ein Minimum reduzieren kann. Aber sie wissen auch,
dass man mit dieser Strategie jede Hoffnung aufgeben muss, jemals etwas
anderes zu sein als ein Gesicht in der Masse.

Um im Leben irgendeine Art von Gewinn zu machen – einen finanziellen
Gewinn, persönlichen Status oder was auch immer man als »Gewinn«
definieren mag –, muss man einen Teil seines emotionalen und/oder materiellen
Kapitals riskieren. Geld, Zeit, Liebe, irgendetwas. Das ist ein unumstößliches
Gesetz. Außer durch pures Glück kommt man daran nicht vorbei.
Es gibt kein Geschöpf auf Erden, das diesem gnadenlosen Gesetz nicht
unterliegt. Um ein Schmetterling zu werden, muss sich eine Raupe fett
fressen. Um fett zu werden, muss sie sich an Orte wagen, wo es Vögel gibt.
Es gibt keine Ausnahmen. Es ist ein Gesetz.

Den Schweizern ist dies alles bewusst, und sie ziehen daraus die Schlussfolgerung,
es sei vernünftig, im Leben nicht alle Risiken zu meiden, sondern
mit Bedacht Risiken einzugehen. Am Spiel teilzunehmen, zu wetten.
Aber natürlich nicht so ohne Verstand, wie es die Raupe tut, sondern mit
Sorgfalt und Intelligenz. So zu wetten, dass hohe Gewinne wahrscheinlicher
sind als hohe Verluste. Wetten und gewinnen.
Ist das machbar? Natürlich. Es gibt eine Formel dafür. Aber »Formel« ist
wohl das falsche Wort, denn es suggeriert mechanische Handlungen und
einen Mangel an Entscheidungsfreiheit. »Philosophie« trifft die Sache vielleicht besser.

Diese Formel oder Philosophie besteht aus zwölf tiefschürfenden
und geheimnisvollen Regeln über das Eingehen von Risiken. Man
nennt sie die Zürich-Axiome.

Seien Sie gewarnt: Auf den ersten Blick sind die Axiome ein wenig
verwirrend. Sie unterscheiden sich stark von den üblichen Investment-
Ratschlägen. Tatsächlich stehen sie sogar im Widerspruch zu einigen der
am weitesten verbreiteten Klischees aus der Branche der Anlageberater.
Die erfolgreichsten Schweizer Spekulanten geben nicht viel auf konventionelle
Anlageberatung. Sie haben eine bessere Methode.

Der Begriff »Zürich-Axiome« wurde von einem Club Schweizer Aktien und
Rohstoffspekulanten geprägt, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg
an der Wall Street bildete. Mein Vater war einer der Mitbegründer. Es handelte
sich formal nicht um einen Club; es gab keine Statuten, Beiträge oder
Mitgliederlisten. Es war einfach eine Gruppe von Männern und Frauen,
die einander mochten, die reich werden wollten und die Überzeugung teilten,
dass noch niemand durch sein Gehalt reich geworden ist. Sie trafen
sich in unregelmäßigen Abständen in Oscar’s Delmonico und anderen
Bars an der Wall Street. Diese Treffen fanden von den 50ern bis Ende der
70er-Jahre statt.

Man sprach über viele Themen, aber hauptsächlich über Risiken. Die
schriftliche Niederlegung der Zürich-Axiome begann damit, dass ich meinem
Vater eine Frage stellte, die er nicht beantworten konnte.
Mein Vater war ein Schweizer Bankier, in Zürich geboren und aufgewachsen.
Die Vornamen in seiner Geburtsurkunde lauteten Franz Heinrich,
aber in den USA nannte ihn jeder Frank Henry. Als er vor einigen Jahren
starb, wurde in den Nachrufen vor allem hervorgehoben, dass er die New
Yorker Niederlassung des Schweizerischen Bankvereins (SBV) geleitet hatte
– des Finanzgiganten aus Zürich. Sein Job war ihm wichtig, aber er sagte
mir einmal, auf seinem Grabstein solle der Satz stehen: »Er spielte und
gewann.«
Franz Heinrich und ich sprachen erstmals über Spekulation, als ich
noch die High School besuchte. Er schaute sich mein Zeugnis an und
brummte dann, der Lehrplan sei unvollständig. »Was ihr am dringendsten
braucht, bringen sie euch nicht bei«, sagte er. »Spekulation. Wie man
Risiken eingeht und gewinnt. Wenn ein Junge in Amerika aufwächst und
nicht weiß, wie man spekuliert – das ist so, als wäre er in einer Goldmine
und hätte keine Schaufel!«

Als ich später auf dem College und in der Armee war und mir Gedanken
über meine berufl iche Zukunft machte, sagte Franz Heinrich: »Denke
nicht nur an das Gehalt. Vom Gehalt wird man nicht reich, und viele werden
sogar arm davon. Du musst dich noch nach etwas anderem umsehen.
Ein paar gute Spekulationen – das ist es, was du brauchst.«

So redet eben ein typischer Schweizer. Es war ein Teil meiner Erziehung.
Als ich die Armee verließ, mit ein paar hundert Dollar an Ersparnissen
und Pokergewinnen, befolgte ich Franz Heinrichs Rat und mied Sparkassen,
die er mit der größten Verachtung betrachtete. Ich investierte mein Geld
an der Börse. Ich gewann ein wenig, verlor ein wenig, und am Ende hatte
ich etwa so viel Geld wie am Anfang.
In der Zwischenzeit hatte Franz Heinrich an der Börse enorme Erfolge
erzielt. Unter anderem gewann er eine Menge Geld mit Aktien von extrem
spekulativen kanadischen Uranminen.
»Was geht hier vor?«, fragte ich verdrießlich. »Ich mache kluge Investments
und komme nicht weiter. Du kaufst ein paar Wiesen, auf denen
Elche weiden, und wirst reich dabei. Gibt es da etwas, das ich nicht verstehe?
«
»Du musst eben wissen, wie man es macht«, sagte er.
»In Ordnung. Bring es mir bei.«
Schweigend und verblüfft starrte er mich an.
Es stellte sich schließlich heraus, dass er Spekulationsregeln im Kopf
hatte, die er im Lauf seines ganzen Lebens verinnerlicht hatte. Unter
Schweizer Bankiers und Spekulanten liegen diese Regeln gleichsam in der
Luft – man kennt sie, aber sie werden selten artikuliert. Da er in diesen
Kreisen lebte, seit er mit 17 Jahren seinen ersten Job als Banklehrling angetreten
hatte, waren Franz Heinrich diese Regeln in Fleisch und Blut übergegangen.
Aber sie exakt formulieren oder sie mir erklären konnte er
nicht.
Er fragte seine Schweizer Freunde an der Wall Street, aber auch sie
konnten die Regeln nicht artikulieren.

Doch von diesem Zeitpunkt an machten sie es sich zur Aufgabe, die
einzelnen Regeln zu identifizieren und sie klar zu formulieren. Es begann
als eine Art Spiel, aber im Lauf der Jahre verfolgten sie dieses Spiel immer
ernsthafter. Es wurde ihnen zur Angewohnheit, sich selbst und andere
über wichtige spekulative Handlungen zu befragen: »Warum kaufst du
jetzt Gold? Warum hast du diese Aktie verkauft, als alle anderen sie kauften?
...Warum tust du dies und nicht das?« Sie zwangen einander, die
Gedanken, die sie leiteten, klar zu artikulieren.

Allmählich entwickelte sich eine Liste von Regeln. Im Lauf der Zeit wurde
sie kürzer, prägnanter, klarer. Niemand weiß mehr, wer sich die Bezeichnung
»Zürich-Axiome« ausgedacht hat, aber unter diesem Namen wurden
die Regeln bekannt und sind es noch immer.
In den vergangenen paar Jahren haben sich die Axiome kaum verändert.
Ihre Entwicklung ist abgeschlossen, und aller Wahrscheinlichkeit
nach ist die aktuelle Form auch die endgültige: zwölf Hauptaxiome und
16 Neben axiome.

Für mich sind sie von unschätzbarem Wert. Jedesmal wenn ich sie
studiere, scheint ihre Bedeutung zu wachsen – ein sicheres Zeichen einer
fundamentalen Wahrheit. Sie enthalten zahlreiche Nebengedanken; manche
sind pragmatisch-kalt, andere grenzen ans Mystische. Sie verkörpern
nicht nur die Philosophie der Spekulation, sondern sie sind die Leitlinien
für ein erfolgreiches Leben.

Sie haben viele Leute reich gemacht.
 


bluelamp  Am: 15.11.2005 00:31:07 Gelesen: 12331# 14 @  
@ Marzell #12:

hier findest Du links wo mans kaufen kann (habe selber die Ausgabe von 1992 gelesen und kann mich dem Gesagten anschliessen) --> http://www.bookbutler.de/Crawl.po;jsessionid=BrAiZVqPIVyosmdVikOwJsZT?typ=t&lng=1&in=zurich+axioms

einige Favorites meinerseits mit Kernaussagen sind:
Market Wizards von Schwager --> wesentlich ist einen Weg zu finden der zur eigenen Persönlichkeit passt

"Trading is a business", "Aktientrading Bd. 3" von J. Ross --> Take your time, be patient, let the markets show you what to do; The real problem in the market is YOU. That’s right! YOU are the only problem in the market that can be solved, and then, for some people, only with the greatest of personal dedication and effort.

"Reminiscences of a stock operartor" von J. Livermore --> spannend zu lesen, History repeats itself all the time in Wall Street, people will continue in the future to make the mistakes that they have made in the past..

"Trader Vic-Methods of a Wall Street Master", V. Sperandeo --> You must not only understand the effects of government policy but you must also be able to anticipate it by understanding the character and intent of the men and women in crucial positions of power.

"Psychologie der Massen" Gustave LeBon --> über die Massen und das eigene Verhalten?!

Gruess
bluelamp
 
bd10  Am: 23.11.2005 13:23:18 Gelesen: 12174# 15 @  
Besonders interessant finde/fand ich folgende Bücher:

Victor Niederhoffer:
Education of a speculator
http://www.amazon.com/gp/product/0471249483/104-7742547-8535145?v=glance&n=283155&n=507846&s=books&v=glance

Norman C. Miller:
The great salad oil swindle
http://dogbert.abebooks.com/servlet/SearchResults?y=0&tn=the+great+salad+oil+swindle&x=0
interessanter link über Tino D'Angelis
http://www.mafianj.com/saladoil/tino1.shtml

Edward Jerome Dies
The plunger - a tale from the wheat pit
gebrauch zu haben bei abebooks:
http://dogbert.abebooks.com/servlet/BookDetailsPL?bi=452123224&searchurl=sts%3Dt%26y%3D0%26kn%3Dthe%2Bgreat%2Bplunger%26x%3D0
oder kostenlos unter:
http://chla.library.cornell.edu/cgi/t/text/text-idx?c=chla;idno=2861538

Mark A. Ritchie
G-d in the pit - confessions of a commodties trader
http://www.amazon.com/gp/product/0964695227/104-7742547-8535145?v=glance&n=283155&n=507846&s=books&v=glance

 
bd10  Am: 23.11.2005 13:25:25 Gelesen: 12171# 16 @  
Fast vergessen:

Charles R. Geisst: Wheels fof fortune: the history of speculation from scandal to respectability

http://www.amazon.com/gp/product/0471212229/104-7742547-8535145?v=glance&n=283155&s=books&v=glance

bd10
 
wuelle  Am: 23.11.2005 15:26:13 Gelesen: 12138# 17 @  
@ Marzell [#12]

Wenn Amazon nichts hat, kann Herr Ebert sicher liefern. :-)

ISBN: 3898791580
Verlag: FINANZBUCH VERLAG
Erschienen: 11.2005
 
Sebastian  Am: 24.11.2005 06:56:58 Gelesen: 12057# 18 @  
Ich finde am besten:

Schwager on Futures: Fundamentalanalyse

Die Market Wizards Trilogie

Zukunftsmarkt Asien von Marc Faber

Commodities and Commodity Derivatives von Helyette Geman
 
Memphis Rain  Am: 24.11.2005 11:33:52 Gelesen: 12012# 19 @  
Meine Favoriten sind :

Nassim Taleb, Narren des Zufalls

Heiko Geue, Evolutionäre Institutionenökonomik - ein Beitrag aus Sicht der österreichischen Schule

Handelsansätze, Spielregeln, Strategien oder wie immer man das nennen will bietet keines dieser Bücher, aber die Art und Weise wie beide zum Nachdenken anregen ist bestechend. Fazit : strong buy.

Ciao,

Memphis Rain
 
Richard Ebert  Am: 24.11.2005 13:53:31 Gelesen: 11991# 20 @  
Einige der genannten Bücher können über TermimarktBuch.de sehr günstig erworben werden. Hier nach Autorennamen sortiert:

http://www.terminmarktbuch.de/cgi-bin/bxchange.pl?do=angebote&sort=autor
 
Kobban  Am: 11.01.2006 13:57:57 Gelesen: 11713# 21 @  
Es scheint einen neuen Nostradamus zu geben: Thomas Müller

das neue Buch von ihm wird ja allseits hoch gelobt - und das macht mich schon ein bißchen neugierig ,was er so alles Jahr für Jahr bis 2010 prognostiziert. Mutig!

Aber man kann sich ja nicht alle paar Tage ein neues Buch kaufen, ohne alle alten durchzuhaben.

Ich finde, das Inhaltsverzeichnis sollte man aber auf jeden Fall mal lesen


Inhaltsverzeichnis
Vorwort

I. Grundlagen

1.1 So werden Zyklen errechnet
1.2 Sinn und Nutzen von Börsenzyklen in der Praxis
Wahrscheinlicher Verlauf der 40er Jahre aus Zyklen-Sicht
Tatsächlicher Verlauf der 40er Jahre
Wahrscheinlicher Verlauf der 80er Jahre aus Zyklen-Sicht
Tatsächlicher Verlauf der 80er Jahre
So ist das Buch aufgebaut

II. Die Jahreszyklen der Börsen

2.1. Der Jahreszyklus im Dax
2.1.1 Dax-Jahreszyklus auf Tages-Basis
Dax-Zyklus in den einzelnen Monaten
Zusammenfassung
Zyklischer Jahresverlauf im Dax
Fazit Dax-Jahreszyklus
2.2. Der Jahreszyklus im Dow Jones
2.2.1 Dow Jones Jahreszyklus auf Tages-Basis
Dow Jones-Zyklus in den einzelnen Monaten
Zusammenfassung
Zyklischer Jahresverlauf im Dow Jones
Fazit Dow Jones-Jahreszyklus
2.3. Sonstige Jahreszyklen
2.3.1 Der Jahreszyklus im S&P 500
2.3.2 Der Jahreszyklus im Nasdaq Composite
2.3.3 Der Jahreszyklus im Nikkei
2.3.4 Der Jahreszyklus im Rohöl
2.3.5 Der Jahreszyklus im Gold
2.3.6 Der Jahreszyklus im Euro/Dollar
2.3.7 Der Jahreszyklus der Bund-Renditen
2.3.8 Der Jahreszyklus der T-Bond-Rendite (30 Jahre)

III. Der Wahl-Zyklus

3.1 Der Regierungs-Zyklus in Deutschland
3.1.1 Dax-Entwicklung um den Wahltermin
3.1.2 Dax-Performance nach Regierungspartei
3.1.3 Dax-Regierungs-Zyklus auf Monatsbasis
Die einzelnen Jahre im Dax-Regierungs-Zyklus
3.1.4 Dax-Regierungs-Zyklus auf Tagesbasis
Die einzelnen Jahre im Dax-Regierungs-Zyklus
Fazit Dax-Regierungs-Zyklus
3.2. Der US-Präsidentschafts-Zyklus
3.2.1 Dow Jones-Entwicklung um den Wahltermin
3.2.2 Dow Jones-Performance nach Präsidentschaftspartei
3.2.3 US-Präsidentschafts-Zyklus auf Monatsbasis
Die einzelnen Dow Jones-Jahre im US-Präsidentschafts-Zyklus
3.2.4 US-Präsidentschafts-Zyklus auf Tagesbasis
Die einzelnen Dow Jones-Jahre im US-Präsidentschafts-Zyklus
Fazit US-Präsidentschafts-Zyklus

IV. Der Zyklus der 4-Jahres-Tiefs

4.1. Zyklus der 4-Jahres-Tiefs im Dow Jones
Rückblick
Fazit 4-Jahres-Tiefs im Dow Jones
4.2 Zyklus der 12-Jahres-Tiefs im Dow Jones
Fazit 12-Jahres-Tiefs im Dow Jones
4.3 Zyklus der 4-Jahres-Tiefs im Dax
Rückblick
Fazit 4-Jahres-Tiefs im Dax

V. Die Jahrzehnt-Zyklen der Börsen

5.1 Der Jahrzehntzyklus im Dax
5.1.1 Dax-Jahrzehntzyklus auf Monats-Basis
Dax-Zyklus in den einzelnen Jahren
Zusammenfassung
Zyklischer Jahrzehnt-Verlauf
Fazit Dax-Jahrzehntzyklus
5.2. Der Jahrzehntzyklus im Dow Jones
5.2.1 Dow Jones Jahrzehntzyklus auf Monats-Basis
Dow Jones-Zyklus in den einzelnen Jahren
Zusammenfassung
Zyklischer Jahrzehnt-Verlauf
Fazit Dow Jones-Jahrzehntzyklus

VI. Unterjährige Börsenzyklen

6.1 Tages-Zyklus im Dax
6.2 Datums-Zyklus im Dax
6.3 Zyklus der Jahresextrema im Dax
Dax in positiven Jahren
Dax in negativen Jahren
6.4 Tages-Zyklus im Dow Jones
6.5 Datums-Zyklus im Dow Jones
6.6 Zyklus der Jahresextrema im Dow Jones
Dow Jones in positiven Jahren
Dow Jones in negativen Jahren

VII. Zyklen-Portfolios

7.1 Jahreszyklus-Modelle
7.1.1 Dax-Performance allgemein
7.1.2 Portfolios im Dax-Jahreszyklus
Zusammenfassung
Fazit Portfolios im Dax-Jahreszyklus
7.1.3 Dow Jones-Performance allgemein
7.1.4 Portfolios im Dow Jones-Jahreszyklus
Zusammenfassung
Fazit Portfolios im Dow Jones-Jahreszyklus
7.2 Jahrzehntzyklus-Modelle
7.2.1 Dax-Performance allgemein
7.2.2 Portfolios im Dax-Jahrzehntzyklus
Zusammenfassung
Fazit Portfolios im Dax-Jahrzehntzyklus
7.2.3 Dow Jones-Performance allgemein
7.2.4 Portfolios im Dow Jones-Jahrzehntzyklus
Zusammenfassung
Fazit Portfolios im Dow Jones-Jahrzehntzyklus

VIII. Demographie-Zyklen

8.1 Der Konsum-Zyklus
Konsequenzen aus dem Konsum-Zyklus
8.2 Der Demographie-Zyklus
Historische Folgen der Konsum- und Demographie-Zyklen
Fazit Demographie-Zyklus
8.3 Internationale Perspektiven nach den Demographie-Zyklen
Deutschland
Japan
Asiatische Schwellenländer
China
Indien
Türkei
Gesamt-Fazit

IIX Technologie-Zyklen

9.1 Die entscheidende Gemeinsamkeit: Mobilität
9.2 Die S-Kurve
9.2.1 Die S-Kurve für das Automobil
Fazit S-Kurve für das Automobil
9.2.2 Die S-Kurve für das Internet
Rückblick
Fazit S-Kurve für das Internet
9.3 Technologie-Zyklen und Börse
Hausse und Baisse bis 1921
Hausse und Baisse bis 2002
Vergleich Intel vs. General Motors
Zwischen-Fazit
Dow Jones nach 1921
General Motors nach 1921
Ausblick
Fazit Technologie-Zyklen
Nach dem Technologie-Zyklus steht eine Riesen-Hausse bevor!
Dow Jones bis 2010 über 40.000?
Technologie-Aktien vor Vervielfachung?
Überprüfen Sie es selbst!

X. Börsen-Visionen

Oktober 2005: Die Hausse ohne Privatanleger
Zwischen-Fazit
Gipfelbildungen
Der Dax im langfristigen Trendkanal
Rückblick
Ausblick
Dax-Prognose aus Zyklen-Sicht
Hochs und Tiefs dieses Jahrzehnts
Gipfelpunkt der Hausse
So werden die nächsten Jahre
Prognose 2006
Fazit 2006
Prognose 2007
Fazit 2007
Prognose 2008
Fazit 2008
Prognose 2009
Fazit 2009
Der Dow Jones im langfristigen Trendkanal
Rückblick
Ausblick
Dow Jones-Prognose aus Zyklen-Sicht
Hochs und Tiefs dieses Jahrzehnts
Gipfelpunkt de Hausse
So werden die nächsten Jahre
Prognose 2006
Fazit 2006
Prognose 2007
Fazit 2007
Prognose 2008
Fazit 2008
Prognose 2009
Fazit 2009
Das positive Szenario für Dax und Dow Jones
Zusammenfassung
Das spektakulär positive Szenario für Dax und Dow Jones
Kommt eine noch größere Blase?
Gute Chancen für Riesen-Blase
Die Kursschwankungen werden zunehmen
Zusammenfassung
Gesamt-Fazit
Was passiert nach der Gipfelbildung?

Anhang

1.1 Beste Jahre im Dax
1.2 Schlechteste Jahre im Dax
1.3 Beste Monate im Dax
1.4 Schlechteste Monate im Dax
1.5 Beste Tage im Dax
1.6 Schlechteste Tage im Dax
2.1 Beste Jahre im Dow Jones
2.2 Schlechteste Jahre im Dow Jones
2.3 Beste Monate im Dow Jones
2.4 Schlechteste Monate im Dow Jones
2.5 Beste Tage im Dow Jones
2.6 Schlechteste Tage im Dow Jones
2.7 Dax-Jahresperformances im Überblick
2.8 Dow Jones-Jahresperformances im Überblick
2.9 Verteilung der Jahres-Performance Dow Jones 1869–2004
2.10 Verteilung der Jahres-Performance Dax 1959-2004
2.11 Dow Jones-Januar-Indikator seit 1950
 
Marzell  Am: 12.01.2006 22:10:35 Gelesen: 11625# 22 @  
hab mir Zurich Axiome angeschafft und bin etwas enttäuscht. Ich habe nichts gefunden, was nicht in anderen Büchern ebenfalls stehen würde. Zudem ist dem Thema Immobilien recht viel Raum eingeräumt.

Grüsse
Marzell
 
tape  Am: 13.01.2006 10:40:55 Gelesen: 11572# 23 @  
@ Marzell [#22]


"Zudem ist dem Thema Immobilien recht viel Raum eingeräumt."

Viel über Immobilien? Empfinde ich nicht so.

Mir gefällt das Buch sehr. Ist irgendwie erfrischend anders.

Allein schon Axiom Nr. 12 :"Über Planung" Erster Satz, ist dafür ein schönes Beispiel:

"Langfristige Pläne führen zu dem gefährlichen Glauben, die Zukunft sei unter Kontrolle. Es ist wichtig, die eigenen Langfristpläne oder die anderer Leute niemals ernst zu nehmen." :-))

Herrlich, dieser Kontrast zu all diesen Büchern und Maximen, die sonst nach dem Motto daherkommen: "So planen sie ihr Leben in 7 Schritten."

Und das Nebenaxiom XVI lautet: Hüten Sie sich vor langfristigen Investments.

Passt auch nicht gerade zu Immobilien und ist doch alles andere als die (Mainstream)-Schlaftabletten nehmen und reich aufwachen.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

Grüße
tape
 
Kobban  Am: 13.01.2006 20:23:49 Gelesen: 11520# 24 @  
Hier mal eine Lesefrucht aus dem Buch, das ich derzeit lese (Eigenschaften des Erfolgs von Gunthmar Wolff). Die These von Wolff ist, dass Methoden allein nicht funktionieren. Man muss sich EIGENSCHAFTEN erarbeiten, und alle Bücher und Seminare, die bloß die Methoden lehren, sind für die Katz und verlorene Liebesmüh - es sei denn eben, man hat die notwendigen Eigenschaften schon mit der Muttermilch aufgesogen oder sich sehr hart erarbeitet.


-------------------------------

Zu Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!"

"Halte ein!", unterbrach ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.

"Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"

"Nein, ich hörte es jemanden erzählen und ..."

"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, gut?"

Zögernd sagte der andere: Nein, im Gegenteil ..."

"Hm", unterbrach ihn der Weise, "so lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, das du mir das erzählst?"

"Notwendig nun gerade nicht ..."

"Also", sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

------------------------------------------------


Da sollten sich einige Autoren ruhig mehr dran halten! Doch das scheint nicht so einfach zu sein. Denn bei der Börse gibts "wahr, gut und notwendig" nicht im Überfluß.


Gruss Kobban

 
hardworker  Am: 13.01.2006 23:21:00 Gelesen: 11500# 25 @  
@ tape [#23]

Die Axiome sind lehrreich, aber nicht so wörtlich zu nehmen.

Ohne einen langfristigen Horizont muß man immer wieder neu in kurze Abschnitte aufteilen. Dasselbe macht ein Langfrist-Investor auch, der seine Entscheidungen regelmäßig prüft und bB korrigiert.

MG will uns damit sagen, daß wir nicht schlafen sollen, sondern aufpassen.

MfG

hw
 
tape  Am: 15.01.2006 16:29:50 Gelesen: 11436# 26 @  
@ hardworker [#25]

"Die Axiome sind lehrreich, aber nicht so wörtlich zu nehmen.
MG will uns damit sagen, daß wir nicht schlafen sollen, sondern aufpassen."

So habe ich das auch verstanden. Aber ich wollte nun nicht gerade die komplette Seite zitieren.

Grüße
tape
 
mr_vic  Am: 25.01.2006 16:22:57 Gelesen: 11274# 27 @  
Kurz gefragt in einem Satz...

Gibt es _empfehlenswerte_ Bücher über das _Daytrading_ für _Fortgeschrittene_ ?

Bisher was für mich Schäfermeiers "Die Kunst des erfolgreichen Tradens" das einzige.
 
kanada  Am: 25.01.2006 17:09:39 Gelesen: 11256# 28 @  
@ mr_vic [#27]

Evtl. hilft Dir eines dieser Bücher weiter:

Die Jungs von Pristine: Tools and Tactics for the Master DayTrader; Velez & Capra

Direct Access Trading; Maier & Lorünser.

Das Buch von Schäfermeier wird meistens nur gelobt, jedoch finde ich, dass es eher der Kategorie "0815" angehört. Mir hat es nicht besonders gefallen.

MfG
 
mr_vic  Am: 26.01.2006 09:50:42 Gelesen: 11198# 29 @  
@ kanada [#28]

Vielen Dank.

Ich habe gestern beide Bücher im Laden durchgeblättert, und habe mich für das erste entschieden.
 
Löwenherz  Am: 26.01.2006 12:36:20 Gelesen: 11170# 30 @  
@ Kobban

"Die Schweiz hat sich 300 Jahre lang aus allen europäischen Kriegen heraushalten können; hauptsächlich deshalb, weil es in all der Zeit keinen Aggressor von außen gab, der dieses Land wirklich haben wollte. Dennoch gehören die Schweizer zu den wohlhabendsten Völkern der Welt. Beim Pro-Kopf-Einkommen stehen sie den Amerikanern, den Deutschen oder den Japanern in nichts nach. Ihre Währung gehört zu den stärksten weltweit.

Wie machen die Schweizer das?

Sie schaffen es, weil sie die klügsten Investoren, Spekulanten und Glücksspieler der Welt sind."

Ich will nicht vom Thema ablenken - aber das ist nun wirklich der Gipfel der Selsttäuschung. Ich bin selber Schweizer. Trotzdem möchte ich in Punkte Reichtum doch etwas klar stellen. Wir sind nicht die klügsten Investoren. Unsere Dienstleistungen sind nicht besser als die der anderen. Was glauben Sie, weshalb soviel Wirbel um das Bankgeheimnis gemacht wird? Welcher Bauer bringt schon seine beste Kuh zum Metzger? Bei uns bezahlt man keine Kapitalsteuer. In Deutschland bezahlen Sie 20% Kapitalsteuer. Kommt hinzu, dass viele Grosskonzerne (multinationale Unternehmen) in der Schweiz ihren Steuersitz haben. Und das wir von Kriegen verschont wurden, ist auf eine Reihe von Glücksfällen zurückzuführen, die es uns erlaubt haben, nach den Kriegen Voraussetzungen zu schaffen, welche ausländisches Kapital anziehen.

Grüsse, Löwenherz
 
Chagall.  Am: 31.01.2006 23:09:57 Gelesen: 11055# 31 @  
@mr_vic #29

Du bist ja nun versorgt, falls dir aber trotzdem mal nach einem weiteren dicken Buch zumute ist: Einiges aus "The Master Swing Trader" von Alan S. Farley habe ich mit Gewinn gelesen.

Ansonsten nenne ich: "Klugheit" vom Verhaltensbiologen/Biokybernetiker Bernhard Hassenstein, nur noch gebraucht erhältlich (das Buch). Beschäftigt sich nicht explizit mit der Börse, aber mit der Funktionsweise des Verstandskastens und dezidiert mit Entscheidungen unter Stress. Prinzip des Höchstwertdurchlasses und der "lateralen Inhibition" (Nobelpreis für Halden Keffer Hartline). Sicher nicht mehr in allen Punkten Stand der Forschung, dennoch lehrreiche Gutenacht-Lektüre.
 
mr_vic  Am: 11.02.2006 18:27:15 Gelesen: 10910# 32 @  
@ mr_vic [#27]

Studies in Tape Reading
von Richard D. Wyckoff

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1596054905/303-6817483-4060243
 
autokor  Am: 11.02.2006 20:06:06 Gelesen: 10889# 33 @  
Ich würde mir am Anfang erst mal die Basics reinziehen mit stinknormalen Steiner/Bruns Büchern. Wie werde ich Millionär in 30 Tagen (oder wie auch immer das Zeug heissen mag) würde ich mir erst anschauen wenn das handwerkliche Rüstzeug aufgebaut wurde. Zur Gaudi.
 
Kobban  Am: 13.02.2006 13:39:19 Gelesen: 10825# 34 @  
"Geheimtipp" für ein sehr gutes Buch (laden des PDF-Buches dauert):

http://snipurl.com/mibk
 


mr_vic  Am: 18.12.2006 10:24:20 Gelesen: 8708# 35 @  
Ich suche etwas was ich "Kostolany für die Währungen" nenne.

Damit meine ich ein Buch, das dem Leser ohne komplizierter Modelle ziemlich genaue Grunde nennt, warum sich die Wechselkurse ändern, welche
fundamentale Faktoren die Währungen beeinflüssen, was für die Trends dort entstehen, wie weit sie gehen und wie lange sie dauern.

Mich interessiert nicht das Daytrading mit den Währungen, sondern mehr möchte die langfristigen Verlusten durch die Schwankungen Euro/Dollar vermeiden.

Das Wort "Kostolany" kommt aus meinen persönlichen Erfahrungen mit seinen Büchern über die Aktien.
Vorher habe ich 7 Jahre lang Aktien gehandelt, ohne zu verstehen, was sie wirklich bewegt und, entsprechend, ohne grossen Erfolg.

Nachdem ich "Kosto" gelesen hatte, habe ich plötzlich eine Erleuchtung bekommen.
Plötzlich war mir alles klar.
Seitdem sitze ich fest im Sattel, und kann endlich Gewinne einbuchen.

Jetzt suche ich ein ähnliches Buch / Autor für die Währungen, wenn Ihr wisst, was ich meine.
Haupsache, der Inhalt muss stimmen und der Realität entsprechen, kein bla-bla über die monetarischen Modelle und Keynesianism.

danke

PS: das gleiche zum Thema "Zinsmarkt" wäre auch sicherlich für viele interessant.
 
Sebastian  Am: 06.01.2007 14:55:39 Gelesen: 8408# 36 @  
Pat Bateman ist wieder zurück!

Ist zwar etwas Off Topic, aber für alle Fans von Bret Easton Ellis dürfte sein neues Buch "Lunar Park" interessant sein. Falls es jemand interessiert, kann ich gerne eine Rezension reinstellen, wenn ich das Buch durch habe.

Gruss Sebastian
 

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